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Visualisierung des zirkulären Gebäudesystems; Visualisierung des zirkulären Gebäudesystems;

ADPT zirkuläres Gebäudesystem,

Modularer Systembaukasten für zirkuläre Gebäude

Die Circular Economy verändert die Art und Weise, wie Gebäude geplant, realisiert, betrieben und am Ende ihres Lebenszyklus weiter verwertet werden. Visionäre Produkte wie ADPT zeigen, wie der Weg von der linearen Gegenwart in die zirkuläre Zukunft mit Mut und Kreativität gelingen kann.

Modulare Multifunktionalität

Für die Realisierung ihrer Vision eines modularen, kreislaufgerechten Gebäudesystems suchte das Start-up Futur2K einen erfahrenen Planungspartner, der mit den Prinzipien des zirkulären Planens und Bauens vertraut ist und entschied sich für Arup. Ziel ist die Entwicklung eines flexiblen, multifunktional nutzbaren, skalierbaren, reversiblen und transportierbaren Gebäudesystems. ADPT ist Name und Programm zugleich, denn das System lässt sich hinsichtlich der Größe, Materialien und Ausstattung individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Nutzer und den spezifischen Standort adaptieren. Mit seinen nutzungsoffenen Grundrissen bietet ADPT maximale Flexibilität. Ob Büro-, Wohn- oder Campusgebäude – alles ist möglich. Das Gebäudesystem lässt sich bedarfsgerecht aufstocken, erweitern, verkleinern und umnutzen. Die Module können bei Bedarf von einem Ort an den anderen verlagert werden. Aus der klassischen Immobilie von heute wird damit die innovative „Mobilie“ von morgen.

Maßgeschneiderte Zirkularität

In der Entwicklungsarbeit mit Futur2K übernimmt Arup Architektur- und Ingenieurleistungen des zirkulären Gebäudesystems. Neben der Planung des Tragwerks und der Gebäudehülle zählen dazu auch der Brand-, Schall- und Wärmeschutz, die Lichtplanung, die technische Gebäudeausstattung sowie die Nachhaltigkeitsberatung und das Energiekonzept. Der Entwurf sieht so wenig Hightech wie nötig und so viel Lowtech wie möglich vor. Wie andere Gebäude auch bestehen die ADPT-Module aus verschiedenen Komponenten mit unterschiedlichen Funktionen und Nutzungsdauern. Da das Tragwerk eine deutlich längere Lebensdauer hat als die Fassaden, die Gebäudetechnik oder der Innenausbau, wurden die einzelnen Komponenten im Gebäudedesign voneinander getrennt und für jede von ihnen eine individuelle Designlösung entwickelt, die eine maßgeschneiderte Wiederverwertbarkeit ermöglicht. Während bei der Konzeption des Tragwerks Langlebigkeit im Vordergrund stand, wurden Fassaden und Gebäudetechnik nach den Prinzipien der Wiederverwertbarkeit und des Recyclings konzipiert.

Visualisierung des modularen Aufbaus von ADPT Visualisierung des modularen Aufbaus von ADPT
Die ADPT-Module bestehen aus verschiedenen Komponenten mit unterschiedlichen Funktionen. Da die Komponenten eine unterschiedlich lange Lebensdauer haben, wurde für jede von ihnen eine individuelle Designlösung entwickelt, die eine maßgeschneiderte Wiederverwertbarkeit ermöglicht.

Digitale Learning Loops

Das ADPT-System wird mit BIM geplant. Auf der Suche nach der optimalen Lösung können dadurch zu jeder Fragestellung verschiedene Varianten gemeinsam am virtuellen Gebäude durchgespielt werden. Die Entwicklung vom Prototyp zur Serienreife ist eine zirkuläre Reise mit vielen Learning Loops. BIM hilft dabei, aus jedem die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zudem sorgt der digitale Zwilling für Transparenz hinsichtlich der Art, des Werts, der Zirkularität und des ökologischen Fußabdrucks der verbauten Materialien. Sämtliche Komponenten werden mithilfe eines Models abgebildet und mit einer digitalen Materialdatenbank verbunden. Dieses digitale Kataster erleichtert die spätere Rückführung in den Wertstoffkreislauf – und macht jedes ADPT-Modul zu einem Rohstoffdepot für die nächste Generation von Gebäudemodulen.

Bei der Entwicklung des zirkulären Gebäudesystems stehen digitale Themen im Fokus. Neben BIM kommen auch digitale Konfiguratoren und Logbooks zum Einsatz. ADPT wird in einer weitestgehend digitalen Welt entwickelt.

Zirkuläres Pilotprojekt

ADPT ist das erste Produkt, bei dem das von Arup entwickelte Circular Buildings Toolkit eingesetzt wurde. Der zirkuläre Werkzeugkasten ist eine praxisorientierte Hilfestellung, um Planungsprozesse zu optimieren und Gebäude hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs, CO2-Fußabdrucks und Materialwerts zu validieren.


Digitale Learning Loops

Das ADPT-System wird mit BIM geplant. Auf der Suche nach der optimalen Lösung können dadurch zu jeder Fragestellung verschiedene Varianten gemeinsam am virtuellen Gebäude durchgespielt werden. Die Entwicklung vom Prototyp zur Serienreife ist eine zirkuläre Reise mit vielen Learning Loops. BIM hilft dabei, aus jedem die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zudem sorgt der digitale Zwilling für Transparenz hinsichtlich der Art, des Werts, der Zirkularität und des ökologischen Fußabdrucks der verbauten Materialien. Sämtliche Komponenten werden mithilfe eines Models abgebildet und mit einer digitalen Materialdatenbank verbunden. Dieses digitale Kataster erleichtert die spätere Rückführung in den Wertstoffkreislauf – und macht jedes ADPT-Modul zu einem Rohstoffdepot für die nächste Generation von Gebäudemodulen.

Bei der Entwicklung des zirkulären Gebäudesystems stehen digitale Themen im Fokus. Neben BIM kommen auch digitale Konfiguratoren und Logbooks zum Einsatz. ADPT wird in einer weitestgehend digitalen Welt entwickelt.

Der Kreisverkehr am Berliner Platz in Essen wird zum „Eco-Village“ – eine innerstädtische Ausstellungsfläche zu Nachhaltigkeitsthemen und urbanen Zukunftskonzepten wie ADPT. | © Marcus Ebener