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Flughafenkontrollturm, Frankfurt und Berlin

Replizierbares Entwurfskonzept, das maximale Sicht gewährleistet

Für die von den Architekten Ondra & Partners entworfene Kanzel wurde eine Fassadenkonstruktion entwickelt, welche mit dem Einsatz von statisch tragender Verglasung eine deutlich verbesserte Sicht für die Fluglosten erzielte. Diese Art der Fassadenkonstruktion ist bauaufsichtlich nicht geregelt, daher musste sich das innovative Design besonderen Prüf- und Zulassungsverfahren unterziehen.

Beste Sichtverhältnisse

Arup hat mit einem multidisziplinären Team aus Fassaden- und Tragwerksplanern ein Konzept erarbeitet, das die sichtbaren Fassadenbauelemente auf ein Minimum reduziert, um somit den Fluglotsen die besten Sichtverhältnisse zu garantieren.

Entwickelt, um Lasten aufzunehmen

Die komplexe Konstruktion beinhaltet ein langgestrecktes Gebäude am Boden für die Unterbringung von Verwaltung und Technik und einen 70m hohen Kontrollturm, der auf seiner Spitze mit einer Flugkanzel für die Fluglotsen in Form eines 16-eckigen Polygons mit elliptischem Grundriss abschließt.

Zwei kastenförmige Gebäudeteile unterhalb der Kanzel bieten Raum für die Serverräume, die Belegschaftsräume und die Krisenzentrale. 
Die voraussichtliche Bewegung der hängenden Konstruktion und ihre überdurchschnittliche Belastung stellten eine besondere Herausforderung dar. Arup reagierte darauf mit der Entwicklung maßgeschneiderter Fassadenelemente mit flexiblen Verbindungen. 

Berlin

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat Arup mit dem Bau eines weiteren Kontrollturms für den neu gebauten Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) beauftragt.